Endlich geht es wieder los: Start unseres neuen Brunnenprojekts
Wo immer wir hinkommen in Afghanistan fehlt Wasser. Besonders kritisch ist die Situation aktuell auch in Nangarhar. Über 2,2 Millionen aus Pakistan vertriebene Menschen passierten in den letzten Monaten die Grenzregion und viele versuchen sich hier niederzulassen. Doch die verfügbaren Wasserquellen reichen nicht für alle. Mit zwei großen, solarbetriebene Tiefbrunnen mit über 60 Zapfstellen möchten wir Wasserkonflikten vorbeugen. Zusätzlich sollen in den kommenden Wochen 20 handbetriebene Flachbrunnen für besonders schwer erreichbare Siedlungen entstehen. Nach langer Wartezeit auf die Genehmigungen kann es jetzt endlich mit dem Bohren losgehen, und alles fertig werden, bevor der Winter kommt. Die Hälfte der zu entstehenden Brunnen sind bereits finanziert, für 30 Brunnen bzw. Zapfstellen suchen wir noch dringend Paten und Spender:innen. 1.500 Euro kostet im Durchschnitt die Installation eines Brunnens oder eine Zapfstelle. Wie immer befestigen wir an beidem individuell gestaltbare Brunneninschriften. Sagen Sie es gerne weiter.
Wir bedanken uns bei Ihnen von ganzem Herzen für Ihre fortwährende Unterstützung, für Ihr Vertrauen und Ihre Hilfe in Afghanistan. Sie sind es, die es uns ermöglichen, weiterzumachen.
Auch wenn die Nachrichten es oft anderes vermuten lassen: Hilfe in Afghanistan ist weiter möglich – anders und schwieriger, als zuvor – aber sie ist möglich. Durch Sie.
Tausend Dank dafür!
Von Herzen und im Namen des gesamten Vorstands
Ihre
Homa Abass und Christina Ihle
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